Mehr Beats als Farben

Freitag, 25. Mai 2012 von Herm

Aufgepasst!

Ja richtig, sehr erfreulich – da sind wir wieder bei der Analyse zum 2. Halbfinale und beginnen direkt mit dem ersten Beitrag des Abends.

Serbien: Željko Joksimovic – Nije Ljubav Stvar
Der bekannteste Sänger Serbiens, eine lebende musikalische Legende vom Balkan sozusagen. Er macht einen soliden Song. Ich kann gar nicht genau sagen, was ich jetzt genau gut finde, aber es ist eben halbwegs gut gemacht. Wie ein schöner Stuhl zum Beispiel. Der einem sonst auch nicht besonders auffällt, aber wenn man genauer drauf achtet, denkt man: “Oh, das ist aber ein gut verarbeiteter Stuhl.”
Was überrascht und während des ersten Halbfinals glaube ich kein einziges Mal vorkam – die Instrumente scheinen tatsächlich normal gespielt zu werden UND man hört sie sogar alle:

Irgendwann, zum Songfinale hin, versinkt auf der Videowand im Hintergrund alles in Cherrycoke:

 

 

Mazedonien (FYR): Kaliopi – Crno I Belo
Mazedonien scheint sich in der Welt der Stars und Sternchen ausreichend umgeschaut zu haben und schickt in diesem Jahr eine gealterte Kim Kardashian ins Rennen:

Nach der ersten Überraschung im Vergleich zum 1. Halbfinale gerade, nun auch schon die zweite: Eine weibliche Sängerin und ihr Körper ist sogar zu weitaus mehr als 17% bedeckt.
Dem Lied kann ich trotzdem nicht so recht folgen. Ein bisschen Gianna Nannini und irgendwann fliegt alles zwischen Operngesang und Eurovisionrock hin und her.

 

Niederlande: Joan Franka – You And Me

Wir schrauben das Rad der Zeit einmal viele hunderte, gar tausende Jahre zurück. Damals als Indianer die Niederlande noch als ihr Land besiedelten und Büffelherden auf den Deichen grasten:

Da haben sie mich natürlich wieder.  Ich bin viel zu berechenbar. Große Augen, Gitarre und ein bisschen Geklimper. Hach! Der Song klingt dann ein bisschen so, als müssten sich Rednex benehmen und versuchen einen Amy MacDonald Song bestmöglich zu covern.

Es war übrigens auch ein Holländer, der den Indianern Manhatten für ein bisschen billiges Zeug abkaufte. Aber das nur am Rande.

 

Malta: Kurt Calleja – This Is The Night

Wir haben hier wieder einen klassischen Ausbruch des schlechten Geschmacks. PARTYMUSIK! Weil es innerhalb weniger Sekunden jeden Menschen in der Nähe in die Luft fliegen lässt, ist man bei der Bühnenshow einfach auf Nummer sicher gegangen und hat sich digitales Klatschpublikum für die Videowände besorgt:

Aber die Instrumente sind wirklich toll. Wahrscheinlich werden sie auch deshalb so übermütig .. ähm … behandelt. Der DJ zum Beispiel ist so fortschrittlich, dass sein Mischpult ohne jegliches Kabel auskommt:

Wahnsinn, diese Welt der Technik.
Und nun einfach mal zurück lehnen und in die lyrischen Zauberwelten dieses Minnesängers unserer Zeit eintauchen:

“Hey, look at me and you see that I’m into you
Time to believe and achieve, I’ll stand by you
As from this moment on, you and I can reach the stars
All I need is one more chance
This is the night, this is the night
I will be the star, lead me to your heart
This is my life, the simple life
That I’ve been waiting for, I’ll be back for more
Hey, I believe you and me, we are meant to be
I can’t set you free, can’t you see this is killing me
As from this moment on, you and I can reach the stars
All we need is one more chance”
Bisher bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass der Text am meisten Sinn macht, wenn man sich vorstellt, der Kurti hier würde im Tierheim vor einem Käfig stehen und sich einen Hasen aussuchen.

 

Weißrussland: Litesound – We are the heros

Lieber Gott, lass es bitte nicht passieren:

Ohhhh! Ein echter Rebellensong! Die ganze Zeit singen sie davon, wie sie gegen alle ankämpfen und Mauern einreissen und auch ohne Hoffnung einfach niemals aufgeben werden. Leider wird nicht verraten, wogegen sie so aufmüpfig sind. Vielleicht ja gegen den guten Geschmack?

Nebenbei erwänt, betont der Sänger das Wort “winners” andauernd wie “wieners”, was zu deutsch dann also bedeutet, dass er die ganze Zeit “Wir sind die Würstchen!” zum besten gibt.
Musikalisch reicht es glaube ich als kurze Zusammenfassung, dass es sich hier wieder um eine Dance-Rockband handelt, die natürlich in Cyber-Mittelalter Outfit rumhüpft und die Instrumente dann auch so bedient, als wolle man damit tatsächlich Mauern einreißen. Hausratsversicherung also nicht vergessen, wenn man sich Litesound einlädt.

 

In einem kurzen Zwischenfilm, wird das Moderatorentrio losgeschickt um den hunderten Beteiligten des Organisationsteams hinter den Kulissen Blumen zu schenken. Jede/r wird gefragt “Whattayadoing?” und bekommt dann eine Rose und eine Umarmung. Lustig dabei ist, dass vor allem die deutschen Mitarbeiter davon total überrascht und direkt sehr skeptisch sind.


Am besten ist dabei die Reaktion von Lichtdesigner Jerry.

Er erhält seine Rose und auf die Frage “Doyouwonna hug as well?” der hübschen Moderatorin antwortet er erstmal: “Of course. If it’s for free.”
Wie das eben so ist … Backstage.

 

Portugal: Filipa Sousa – Vida Minha


Ich kann mich leider an nichts erinnern. Zum einschlafen war das Lied nicht ruhig genug, aber immerhin konnte man nebenbei bis Zweihundertdreiundzwanzig zählen. Laaaaaaangweilig!

 

Ukraine: Gaitana – Be My Guest

UTZ UTZ UTZ! DIE UKRAINE IST JETZT AUCH DA, AUFGEPASST! UTZ UTZ UTZ!

Textlich könnte es auch hier wieder gut möglich sein, dass Gaitana im Tierheim war. Sie hat sich für ein süßes Meerschweinpärchen entschieden:
“Welcome, girl and boy
Take my hand
Let’s enjoy
From the bottom of my heart
I wish you the best
Now you can be my guest
Yeah
Oh
Yeah
(…)
Welcome
Stay with me
Be my friend
You are free
To live your life
To share your love with the world
Hey
So now you can count on me
Tell me I’m your friend
I’ll do anything for you
(…)
I’m always here for you
And you know I care for ya
Just remember
I love forever you
Yeah!
Hey ooooooo Yeah yeah!
I love ya!
Halleluhjah!”

Das muss man sich auch erstmal alles ausdenken – Halleluhjah!
Für mich persönlich finde ich das sehr alamierend, aber mir fiel auf, dass der Song hier, an David Guettas “When Love Takes Over” erinnert. Uah!
Und das mit dem digitalen Extrapublikum scheint wohl zum Trend zu werden:

 

 

Bulgarien: Sofi Marinova – Love Unlimited

Hört das Gewummse denn jetzt gar nicht mehr auf? UTZ UTZ UTZ UTZ! Vom Klang her springen wir hier zwischen diesen unsäglichen Dreamdance Samplern (die mit dem Delphin vorne drauf) und den Beats der Schlümpfe. Übertrieben laut brechen hier die Partybeats auf das Publikum ein und es scheint, als hätte Sofi Marinova mit genau dieser Methode bereits den ein oder anderen Kampf gewonnen, immerhin trägt sie einen Champion Gürtel:

Aber immerhin muss man ihr zu Gute halten, dass sie ihre UTZ UTZ UTZ UTZ Brechstangennummer durchgezogen hat und nicht nur ein bisschen auf Dance macht.

 

Slowenien: Eva Boto – Verjamem

Slowenien hat sich eine geschickte Formel ausgedacht. Erst mit einer niedlichen Lena-Doppelgängerin punkten:

Dann treten singende Roboter mit Brüsten in das Rampenlicht der Bühne:

 

 

Kroatien: Nina Badrić – Nebo

Irgendwie will es nicht besser werden heute. Also nicht, dass ich das nicht erwartet hätte. Aber das es gleich so schlimm werden würde? Entweder ist es aufgrund von Beats, die geschickt am Danceverbrechertribunal vorbeigeschleust wurden, super anstrengend oder eben total langweilig. Hier ist letzteres der Fall. Nanananaaaa. Immerhin sind ein paar Überbleibsel des MDR-Fernsehballetts unauffällig im Hintergrund positioniert.

 

Schweden: Loreen – Euphoria

Ohhh eine der Favoriten dieses Jahres! Und ja es ist tatsächlich erstaunlich, denn all die Elemente, die sämtliche Vorgängernummern des Abend irgendwie zusammen geschossen haben, harmonieren hier tatsächlich gut. Als würden Björk und Rihanna gemeinsam eine Single aufnehmen. (Oh Gott, wie schlimm das wäre, aber nicht vergessen, wir sind hier ja beim ESC und da ist das super!)

Es gibt eine nachvollziehbare Melodie, man kann tatsächlich so etwas wie Hitpotential erkennen, die Performance ist gut und dann … SCHNEIT ES AUCH NOCH!

 

 

Georgien: Anri Jokhadze – I’m A Joker
Also. Das ist grad super verwirrend. Erst ist er ein Mönch:

Dann auf einmal nicht mehr und lauter Stripperinnen stürmen die Bühne

Die singen dann solche Sachen wie “Do what you want!” während er immer wieder betont, ein Joker zu sein. Batman … wo bist du? Schnell!
Anri Jokhadze ist übrigens der erste männliche Sänger den Georgien je zum ESC geschickt hat. Warum man sich dabei für eine aufgepumpte Ross Anthony Version entschieden hat, weiss ich allerdings nicht:

Das Lied wird zum Ende hin immer schneller und ehe man das Batmobil am Horizont auch nur erahnen könnte, weigern sich 80% meines Gehörorgans die Arbeit für den Rest des Abends fortzuführen.
Türkei: Can Bonomo – Love Me Back

Eigentlich soll der junge Herr hier ein Seefahrer sein, erinnert aber mehr an Jüm Knüpf:

(Disclaimer: Ich verbringe die meiste Zeit des Tages in Kreuzberg, da hat man einen blöden Umlautwitz pro Monat frei.) Und für die jüngeren Leser und Leserinnen: Er könnte auch Herr Tutorial sein.
Was beruhigt: Wenn auch einen Song zu spät, aber mittlerweile sind jede Menge Batmans eingetroffen:

Die bauen ihm dann ein Schiff aus ihren Umhängen, eine wirklich schöne Idee, wie ich finde:

Leider ist vor lauter Aufregung und Rumgespringe der Gesang ein wenig zu kurz gekommen. Aber um den geht es hier ja glücklicherweise nicht
Das ganze Geschaukel und der gute alte Rum scheinen ihm auf hoher See jedenfalls sehr zugesetzt haben, als er den Liedtext schriebe:
“I’m a lonely sailor, drinking the night away
My ship is made from hope, she’s searching for your bay
But you don’t care
Hop on to my ship, baby I’ll make you fly
You love me and you know that baby, don’t you lie
Love me like I love you and say
Na naninaninanina”

 

Estland: Ott Lepland – Kuula


Ach der Otti. Schön macht er seine kleine Mariah Carey Hommage da. Wenn einem die ganze Zeit vorher so viel Krach um die Ohren geflogen ist, weiß man so ein wenig Ruhe ja gleich viel mehr zu schätzen.
Leider dann aber ein wenig zu ruhig. Auch wenn er immer wieder “KUUUUUUUUUUUUULAAAAAAAAAAAAAAAA” ruft und man ihm eine eiskalte Cola bringen mag, damit er endlich aufhört. Aber ich kann es nicht oft genug sagen: Endlich mal Ruhe und keine explodierenden Tänzer oder so was. Und wenn er doch mal lauter wird, trifft er wenigstens die Töne.

 

 

Slowakei: Max Jason Mai – Don’t Close Your Eyes

Oh, was ist denn jetzt los? Vorbei mit der Ruhe! Die Slowakei hat eine Möchtegern Mötley Crue ausgegraben:

Och joah, klingt unter 80s Glam Metal Aspekten ja ganz okay aber … (Peter Urban Voice:) … kann man damit auch beim Eurovision Song Contest punkten?

 

Norwegen: Tooji – Stay

Norwegen hat ein bisschen Luft aus Peter André rausgelassen und ihn zum Grand Prix geschickt:

Womöglich werde ich jetzt nie wieder in Norwegen einreisen dürfen, aber im Prinzip sehen und hören wir hier das Ähnliche wie bei Schweden nur nicht ganz so gut. Aaaaaaaaber dafür gibt es geschickt eingeflochtene orientalische Elemente, die in diversen Ländern extra Punkte bringen dürften.

 

Bosnien-Herzegowina: Maya Sar – Korake Ti Znam

Hach, da ist sie wieder, die Ruhe. Kein Gewummse, dafür Katja Ebstein am Mikro:

Und eeeeendlich auch mal Panflöten. Eigentlich sind Panflöten doch die perfekten ESC Instrumente oder etwa nicht? Ein Wettbewerb, wie gemacht für Panflöten.
Was aber ausserdem auffällt: Mit Ausnahme der Dance-Dame mit ihrem Wrestlinggürtel, tragen heute so gut wie alle schwarz. Was ist da nur los? So düster?

 

Litauen: Donny Montell – Love Is Blind

Ein ganz klaisscher Name aus Litauen: Donny Montell. Hm hm. Donny Montell. Er kommt, um den Songtitel zu unterstreichen, mit Augenbinde auf die Bühne. Bei dem Namen hat man aber irgendwie die ganze Zeit Bedenken, dass er gleich einfach so seine Hose aufmacht. Donny Montell.

Aber dann fliegt die Augenbinde weg, stellt sich auf eine Hand und aus der nervigen Operette wird eine noch nervigere Disko. Meine Güte!

Sogar am Erbe Michael Jacksons vergreift er sich:

Die ganze Zeit singt er davon, wie blind Liebe doch ist und das es keine andere Frau für ihn gibt. Und ach und ach. Aber sie ist weg und er ist wieder allein allein. Und zwischen den hunderten Songzeilen, wo er davon singt, wie schlimm es ist verlassen worden zu sein, singt er dann ganz kurz zwischendurch: “I said you should know deep down inside she didn’t mean a thing to me, yeah.” Ach Donny, was hast du dir dabei nur wieder gedacht, yeah?

 

 

Ende! Phew. Als erstes Fazit von heute: Meine Güte, war das schlimm. Auch noch so belanglos schlimm. Viel langeweile und alles ein bisschen gleich. Ein bisschen so wie Heuschnupfen – Was soll man schon groß machen?

Zur Zwischenshow gibt es die angesprochene Supergroup aus den Gewinnern der letzten Jahre, die dann gemeinsam “Waterloo” performen. Ich möchte und kann da nicht drüber reden. Uah! So viel schlimmes, da springen wir lieber schnell zum Endergebnis des 2. Halbfinals:

 

PS: Der Gewinn für die teuerste Flagge des Abends geht an diesen Herren aus Litauen:

 

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25 Antworten zu “Mehr Beats als Farben”

  1. Third Man sagt:

    Wunderbar. Danke!!

  2. Markus sagt:

    Sehr schön! Was würde man nur ohne diese tolle Halbfinale-Berichterstattung machen? Die Batmans aus der Türkei gefallen mir ganz besonders!

  3. Andreas sagt:

    Nanu? Kein Screenshot vom Mönch, der in den Styroporkugeln steht, die noch vom schwedischen Beitrag übriggeblieben waren?

  4. FelixK sagt:

    Bei der Stelle mit den Batmans, die dann, wenn auch verspätet, doch noch auftauchen, habe ich laut losgelacht. Sehr schön.

  5. Christopher sagt:

    Du schreibst doch auch hoffentlich eine Einzelkritik des „großen Event“ am Samstag?!
    Bitte Bitte Bitte!

    Achja: Bei dir auf dem Blog auch gerne wieder Musikantenstadl Kritiken! Immer wieder toll!

  6. Daniel sagt:

    Herrlichste Kommentare! Wundervoll!

  7. Kathi sagt:

    Hach, toll wieder.
    @Christopher: Beim Finale treten doch die gleichen Leute nochmal auf, plus eben die Big Five.
    Was soll der Herm denn da noch groß schreiben?

  8. Hannah sagt:

    Hat sich der Moderator eigentlich seit dem ersten Halbfinale mal bewegt oder wurde er an Ort und Stelle mit Brot, Wasser und Pampers versorgt?

  9. SvenR sagt:

    Danke, Herm.

  10. Kurt sagt:

    Ich schlage vor, wenn Peter Urban mal in Rente geht solltest du seinen Job übernehmen.

  11. tisch sagt:

    Mir hat der Interval-Act gefallen. Wenn man den Rest der Show weggelassen und nur diese acht Minuten gezeigt hätte, wärs o.k. gewesen.

    Kann es ein, dass unsere Blogger „Waterloo“ im Original wirklich ernst nehmen? Und als nächstes erzählen sie uns, dass auch Boney M. richtig gute Popmusik gemacht hat…

  12. Freak sagt:

    Also, tisch, Waterloo will ich nicht verteidigen, aber Daddy Cool war ein richtig guter Song, der auch einen gewissen Einfluß hatte. Nile Rodgers hat darüber gesagt, das sei ungefähr die Musik gewesen, von der er und Bernard Edwards immer geträumt hätten. http://www.lastfm.de/music/Chic/+wiki Beide haben dann 1977 Chic gegründet, und der Rest ist Geschichte. Insbesondere der Chictitel Good Times (1979) war sehr einflußreich; die Bassline liegt unter anderem der ihrerseits einflußreichen ersten Hiphopplatte überhaupt zugrunde, Rapper’s Delight von der Sugarhill Gang.

    Und da ich so schön off topic bin: Nile Rodgers hat anscheinend erst gestern zum ersten Mal Giorgio Moroder getroffen und ihm gesagt, I Want Your Love sei der Versuch gewesen, ihn, Moroder, auf der Gitarre zu spielen. Sehr schönes Bild von der Begegnung: http://www.facebook.com/photo......6321348922

  13. eric sagt:

    …warum hab ich bei dem (angeblichen Fa-Fa-Fa-Fa-Fa-Fa-Favoriten) Loreen – Euphoria immer das Gefühl, man muss das Video mal rückwärts laufen lassen und es kommt eine 80er Choreographie von Kate Bush dabei heraus? Komme gerade nicht auf den Song.

  14. eric sagt:

    PS: was hat bei Waterloo eigentlich der Sänger ganz links – der, der den Text anscheinend nicht konnte – ständig ins Mikro gebrüllt?

  15. streepie sagt:

    Im amerikanischen Slang ist „wiener“ uebrigens eine Bezeichung fuer das beste Stueck des Mannes,,,,

  16. Miriam sagt:

    Gibt es in diesem Jahr wieder einen Live-Chat? Sonst werde ich die Grandprix-Party wohl schwer aushalten dieses Jahr…

  17. Markus sagt:

    @eric: Das ist Dima Bilan. Meine Vermutung ist, er hat gar nichts gebrüllt, sondern einfach nur seine Lippen bewegt, damit er singend aussieht (In dem Probenmitschnitt von Lukas und Stefan macht er in der Szene nämlich gar nichts). Ich schätze mal, daß er das gesehen hat und ihm gesagt wurde, er soll so tun als würde er singen. Dann sollte man halt wenigstens wissen, wann überhaupt gesungen wird 😀

  18. uwe sagt:

    Die Idee mit der „All Star Band“ finde ich klasse. Sie schafft das emotional verbindende Element unter den ESC-Fans. Der holprige Eindruck der Präsentation macht gar nichts. Das ist ein Party-Act, der Spaß macht und zum Mitgrölen einlädt. Bei den „Kritikern“ scheint der Act durchgefallen zu sein. Bei der ESC-Gemeinde – insbesondere den Jüngeren – hat es offenbar sehr gut funktioniert!

  19. Peter Pan sagt:

    Jetzt weiß ich auch warum sich viele Menschen für den ESC interessieren und sogar bereit sind sich die Halbfinals anzutuen. Einfach um sich über die Teilnehmer lustig zu machen. Herrlich ;D

  20. Stefan Mielchen sagt:

    „Ein ganz klaisscher Name aus Litauen: Donny Montell. Hm hm. Donny Montell. Er kommt, um den Songtitel zu unterstreichen, mit Augenbinde auf die Bühne. Bei dem Namen hat man aber irgendwie die ganze Zeit Bedenken, dass er gleich einfach so seine Hose aufmacht. Donny Montell.“ GROSSARTIG! 🙂

  21. Carolin sagt:

    @eric – das kate bush video dürfte „running up that hill“ sein. und da ist, sowohl tanz- als auch frisurentechnisch, echt eine große ähnlichkeit.

  22. mic sagt:

    Mir tut der Bauch weh vor Lachen. Danke dafür! Wundervoll.

  23. Stefan sagt:

    @Miriam: Ja, wir werden wieder live aus dem Pressezentrum chatten.

  24. SWern sagt:

    Bei Litauen, hab ich ja immer an einen Rockyfilm gedacht- am Ende wenn er da blutend mit zu geschwollenen augen im Ring steht und „Adrian“ ruft…

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