Ich packe meinen Koffer

Donnerstag, 20. Mai 2010 von Lukas

Jedesmal, bevor ich aufbreche (egal, wohin, und egal, wie lange), nehme ich mir vor, sowohl verfrühtes Packen, als auch Hektik zu vermeiden. Das ist ungefähr so müßig wie der Versuch, Nudeln und Sauce gleichzeitig fertig zu haben.

Irgendwie hab ich es dann aber doch geschafft, dass alle Taschen bereits heute Morgen gepackt waren. Die entscheidende Frage lautete dabei: Was zieht man eigentlich zu so einem Grand Prix an? Darf man sich überhaupt ohne Trickkleid (ab 1:35 Min.) oder wenigstens Paillettenjacke in die Nähe des Veranstaltungsorts? Oder wird man dann hinterher für einen der Teilnehmer gehalten und auf die Bühne geschubst, wo man dann versehentlich die Chancen des … sagen wir mal: armenischen Beitrags ruiniert? Ich habe also eine halbwegs wahllose Auswahl (ein Paradoxon, Sie ahnten es …) zusammengepackt und mich hinterher so lange auf die Reisetasche gesetzt, bis alles passte.

Vorhin war ich sogar noch für ein paar Erledigungen in der Stadt, die sich natürlich – wie wirklich immer, bevor ich sie verlasse – von ihrer schönsten Seite zeigte: Die Sonne schien, die Straßen waren belebt, aber nicht zu voll. Schnell noch eine Currywurst gegessen, bevor es jetzt zehn Tage Elch-Kebap gibt. Und jetzt heißt’s: Los zum Flughafen und hoffen, dass der isländische Beitrag Eyjafjallajökull nicht noch spontan irgendwelchen Mist baut.

Und ab morgen berichten wir dann wirklich aus Oslo …

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23 Antworten zu “Ich packe meinen Koffer”

  1. Freddy sagt:

    Ich freu mich schon auf weitere Folgen, Lukas und Stefan 🙂

  2. derwaechter sagt:

    Na dann sag ich mal herzlich willkommen.

    Kleiner Tipp, wenn ihr ein bisschen Zeit habt macht mal eine Tour in die Natur. Davon gibt es in Berlin ja nicht so viel wie hier.

    1. Nordmarka (z.B. Mit der T 1 bis Frognerseteren und Blick über die Stadt geniessen). Aber Vorsicht, im Moment herrscht Schienenersatzverkehr ab Majorstuen

    2. Mit der Fähre auf einer der Inseln (z.B. Hovedøya). Das normale ÖPNV-Ticket gilt auch auf den Booten die ab Vippetangen fahren (Nähe Festung)

    Viel Spass!

  3. Rese sagt:

    Gibt es nicht auch eine männliche Version des „Trickkleides“?
    Ich hoffe ja wenigstens die ist dabei. 😉

  4. Philipp sagt:

    Sehr schön, weiter so.

  5. Drehhut sagt:

    ich empfehle die hamburger in norwegen, wirklich sehr lecker. Schade, daß ihr nicht am hardangerfjord vorbei kommt, der obstkammer norwegens. Da steht jetzt alles in schönster blüte vor tiefblauem fjord und schneebedeckten gipfeln… Oh, ich gerate ins schwärmen, sry, ging ja um den grand prix 🙂

  6. Jens sagt:

    Flughafen? Wie langweilig. 😉

  7. SvenR sagt:

    Soviel zur Lena-Meyer-Landroute…;-)

  8. Ivor Lyttle sagt:

    Die männliche Version des „Trickkleids“ wir in Oslo von Litauen vorgeführt. Be scared, be very scared…

  9. 12 sagt:

    mir fehlt ganz klar ein bekenntnis zu LENA. Bappt mal ein Foto unter das von nicole, mindestens!

    Viel Spaß und Gute REISE!

  10. hallam sagt:

    trickkleider waren in norwegen schon immer eine ganz große show!
    http://www.youtube.com/watch?v=VIVdwgAUuzw

  11. JO sagt:

    Herr Niggemeier. Ich verbitte mir irgendwelche Andeutungen über mögliche Sabotageakte gegen den Armenischen Beitrag! Tragen Sie doch dann lieber ein schlichtes Giftgrün, um den Slovakei-Beitrag zu versauen. Oder wie wäre es ganz jungfräulich, in Weiß, wie die Bulgaren?

    Da Sie aber bestimmt der Lena zujubeln wollen, bleibt Ihnen wohl nur das Schwarze (bitte nicht das Kleine!). Das steht Ihnen und man sieht irgendwelche Flecken nicht so schnell.

  12. Stefan sagt:

    @JO: Kann es sein, dass Sie mich mit dem Herrn Heinser verwechseln?

  13. JO sagt:

    @ Stefan
    Ja – die Kleidungstipps sind aber international!

  14. pistol1212pete sagt:

    bei mir sind nudeln und sauce immer gleichzeitig fertig 😛

  15. Und wenn das mit der Gleichzeitigkeit partout nicht klappen will, gilt die alte und wichtige Regel: Die Sauce muss auf die Nudeln warten, nicht und niemals umgekehrt! Guten Appetit.

  16. Zagard sagt:

    „Und ab morgen berichten wir dann wirklich aus Oslo …“

    Leider ist Morgen vorbei, ich tippe ihr seit nicht rechtzeitig los gegangen, habt den Flieger verpasst und seit jetzt zu Fuß auf dem Weg nach Oslo, aber ihr würdet es dann noch rechtzeitig zu Weinachten schaffen in Oslo anzukommen.

  17. Stefan sagt:

    @Zagard: Ist aber nur ’ne Frage von Minuten!

  18. gfs sagt:

    Mal ganz was anderes: Kommt dieser geile Retro-Designfernseher von Sony?
    make.believe? Unbelievable… 😉

  19. TJ sagt:

    Ein kleiner Youtube Trick für den Timecode:
    http://www.youtube.com/watch?v=FVvz7NA28CM#t=1m35s

  20. patrikf sagt:

    Ich liebe ja den Moment im Trickkleid-Video bei 1:30, wo die Hand der linksten Teilnehmerin in der Mähne des Zweiten landet 🙂

  21. Martin sagt:

    genau. ihr solltet unbeding mal mit der fähr fahren. und abends ins „cafe mono“ gehen (http://www.cafemono.no/program/), sehr nett dort und meist auch gute live-musik. und wenn schönes wetter ist ab nach grünerløkka und draußen beim bier die sonne genießen (in der thorvald meyers gate). und wenn ihr technik braucht dann solltet ihr „clas ohlson“ einen besuch abstatten (in der torggata im zentrum). gutes norwegisches essen im zentrum gibts in der kaffistova (http://www.bondeheimen.com/kaffistova.htm), wenn ihr mutig seit dann probiert dort mal „lutefisk“. große anerkennung von den einheimischen gibts danach gratis…