Leuchtstäbe und Kirmes

Samstag, 29. Mai 2010 von Herm

Bunte Leuchtbälle steigen wieder einmal aus diversen Ecken Oslos empor, was alle Menschen der näheren Umgebung dazu bringt, in das umfunktionierte Fußballstadion eines Osloer Vororts zu strömen. Das 2. Halbfinale des Eurovision Song Contest steht an!

Und während die Kollegen Heinser und Niggemeier  vor Ort zwischen lauter Videoschneiderei bereits jetzt schon zutiefst in Grübelei über die passende Final-Abendgarderobe stecken, walte ich erneut meines Amtes als Korrespondent am heimischen Fernsehgerät.

Es folgt somit nun die Analyse des zweiten Semifinales.

Direkt zu Beginn der Sendung wird ein Fakt aufgeführt, der mir zur Übertragung des ersten Halbfinals noch gar nicht geläufig war: Das Moderationstrio der Show besteht aus 2 bekannten Gesichtern der norwegischen Fernsehlandschaft und Norwegens bekanntester TV-Journalistin. Na, fällt da nicht etwas auf? Nehmen wir doch einmal an, Lena sorgt dafür, dass der Eurovision Song Contest im nächsten Jahr in Deutschland ausgetragen wird. Wird man womöglich auch hierzulande einen bekannten Medienjournalisten mit (wackeliger) Kameraerfahrung ins Rampenlicht stellen? Doch genug der Zukunftsmusik, viel wichtiger sind doch die Eurotöne des Halbfinales. Und was noch viel wichtiger ist, im Publikum befindet sich ein Känguru mit Blumenkette:

Mit der Startnummer 1: Litauen
InCulto – „Eastern European Funk“

Glaubt man der Theorie der traditionellen Punktezuschiebung in den osteuropäischen Ländern, so dürfte diese Band hier durch den Titel ihres Songs bereits sehr gute Chancen haben. Der Song selbst klingt okay.  Ein bisschen Funk und Ska ist drin, aber für meinen Geschmack noch nicht ohrwurmig genug. Würde sich aber sicherlich gut in einer Werbung für einen Kleinwagen machen. Vielleicht gibt es ja schon bald einen kleinen City-Flitzer von Skoda, der dann den Slogan „Eastern European Funk“ trägt?

Mit der Startnummer 2: Armenien
Eva Rivas – „Apricot Stone“

Dieses Lied handelt von er Nationalfrucht der Armenier – die Aprikose (aha). Man kann ihren Stein auch in der Fremde pflanzen und sie wird aufgehen, hach. Es folgt nun (ungelogen!) die erste Kameraperspektive, in der die Sängerin während des Auftritts zu sehen ist:

Natürlich liegt hier der Fokus auf der thematisch passenden Kette im Vordergrund, weshalb diese in der hiesigen Kameraeinstellung auch so scharf gestellt ist.

Zu Beginn klingt der Song wie ein leichter Cocktail aus „La Isla Bonita“ und irgendeinem der Hits von Melanie C, dann fliegt aber auf einmal das halbe Krippenspiel auf der Bühne in die Luft und das Ganze wandelt sich zu einer sommerlichen Dance-Nummer.

Mit der Startnummer 3: Israel
Harel Skaat – „Milim“

Der junge, talentierte Herr singt (so ist meine Information zumindest) über sehr traurige Sachen in seinem Lied. Allerdings spreche ich seine Sprache nicht und so klingt sie ein wenig, wie eine weiche Version von Schwizerdütsch.  Wenn man nur mit einem Ohr hin hört klingt es, als würde er von Mandarinen und Pepsi in einem Bergdorf singen.

Mit der Startnummer 4: Dänemark
Chanée & n‘evergreen – „In a moment like this“

Laut Peter Urban hat Dänemark in diesem Jahr einen Hitproduzenten aus Schweden verpflichtet, der eine Art musikalische Mischung aus Abba und The Police gemischt hat.

Aha! Man hat sich hier vom Klang her am Gründgerüst einer möglichen B-Seite von P!nk bedient, lässt eine Gitarre so klingen wie bei „I’ll be missing you“ und der Refrain erinnert zumindest kurz an Abbas „Voulez Vous“. Das Gesamtpaket klingt dann wie die Songs, die man manchmal auf Alben von Schlager-Coverbands findet, die dort versuchen zwischen all den Coverversionen noch einen eigenen Song einzustreuen. An dieser Stelle möchte ich kurz innehalten und mir ernsthaft Gedanken über meinen musikalischen Horizont machen.

Genug nachgedacht.  Zum Schluss gibt es noch einen ordentlichen Schub aus der Windmaschine und Wunderkerzen im Hintergrund. So wie es sich gehört!

Ich mache mir allerdings Sorgen, denn das Känguru ist weg.

Mit der Startnummer 5: Schweiz
Michael von der Heide – „Il pleut de l‘or“

Um ehrlich zu sein fällt mir zu diesem Beitrag absolut gar nichts ein. Am liebsten hätte ich auch gerade ein Fähnchen zum umher winken und mit wippen, bis dann wieder die Wunderkerzen und der Pustewind angehen.

Mit der Startnummer 6: Schweden
Anna Bergendahl – „This is my Life“

Sieht das schön aus, 15.000 Leuchtstäbchen wurden verteilt um pünktlich zu diesem Song angeknickt zu werden. Hach:

Ein wirklich schönes Lied muss ich sagen und das sage ich nicht nur, weil ich eine große Schwäche für schwedische Mädchenmusik habe. Diese junge Dame hier macht das wirklich toll und wird noch sehr viel sympathischer dadurch, dass sie so aufgeregt ist, dass sie, während sie eine Gitarre in der ersten Hälfte des Songs um hat, nicht einmal darauf spielt. Lustiger weise nur einmal ganz kurz und zwar genau dann, als das Schlagzeug einsetzt. Hat man ihr womöglich hinter der Bühne das falsche Instrument ausgehändigt?

Ich möchte an dieser Stelle kurz prognostizieren, dass sich der Eurovision Song Contest in diesem Jahr womöglich zwischen zwei jungen Abiturientinnen entscheiden wird.

Mit der Startnummer 7: Aserbaidschan
Safura – „Drip Drop“

Eine 17-jährige junge Dame, der man einen Erfolgsproduzenten aus Schweden und einen Choreographen von Beyoncé an die Seite gestellt hat und schon fühlt sich alles wieder nach Samstagabend-Mottoshow an. Sie hat sogar ein bisschen Ähnlichkeit mit Miley Cirus, hier lässt man es wirklich drauf ankommen:

Ich mag die Betonung ein paar ihrer Wörter. So singt sie zum Beispiel: „I don’t want a Brei! I don’t want a Rum! I don’t  want to run away from Marcel!“ Da kommt natürlich die Frage auf, wo denn nun womöglich der Krisenherd zwischen Safura und dem Hobbykoch Marcel liegt?

Mit der Startnummer 8: Ukraine
Alyosha  – „Sweet People“

Beim Vorausscheid ist die nächste junge Dame noch mit einem anderen Song angetreten. Es stellte sich aber heraus, dass dieser ein Plagiat eines US Pop-Songs war und so musste ein neues Stück her.

Es schien allerdings nicht mehr allzu viel Zeit dafür geblieben zu sein, denn irgendwie klingt es so als hätte man von allem gern ein bisschen eingebaut und schnell etwas improvisiert. Beim Weltschmerz-Songtext ist es ähnlich, die Alyosha ist ja ganz wirr! Hat sie vielleicht von Marcels Brei genascht?

Mit der Startnummer 9: Niederlande
Sieneke  – „Ik ben verlieft (Sha-la-lie)“

Ohh, dieses Lied ist hier ja durchaus schon einschlägig bekannt. Es stammt im Übrigen aus der Feder von Vader Abraham (ja, der mit den Schlümpfen) und klingt insgesamt sehr nach Kirmes.

Kurze Erklärung: Irgendwer hat der Guten am Autoscooter (schätze ich mal) ein Mokkaeis ausgegeben (habe ich raus gehört)  und jetzt ist sie verliebt. Sha-la-lie Sha-la-la … Sha-la-lie Sha-la-la Sha-la-lie Sha-la-la Sha-la-lie Sha-la-la Sha-la-lie Sha-la-la Sha-la-lie Sha-la-la … uaaaaahhh!

Mit der Startnummer 10: Rumänien
Paula Seling & Ovi  – „Playing with Fire“

Ich bin begeistert! Die Beiden haben doch tatsächlich diese Keyboards mit Leuchtetasten-Lernfunktion, die es früher immer für die Teilnehmer der Mini Playback Show gab:

Der Song selbst bringt wieder eins der altbekannten Muster: Mann und Frau stehen total aufeinander, aber so richtig wird’s dann doch nichts, aber dann doch, dann wieder nicht, dann doch aber eigentlich auch nicht, weil wenn doch, dann brennt alles ab. Klarer Sachverhalt.

Auch beim Auftritt setzt man auf Altbewährtes: Der Mann darf ruhig ein bisschen blöd gucken und sowas, die Frau muss sich aber zum Keyboard spielen in einen ärmellosen Lakritzanzug zwängen:

Eigentlich sollte Mareijke Amado auf die Bühne kommen, die Keyboards direkt wieder wegpacken und nach dem Mikro greifen. Das Lampenfieber weg, der Puls wird ganz normal.

Mit der Startnummer 11: Slowenien
Ansambel Zlindra  – „Kalamari“

Da zweite Halbfinale hat sich bisher im Gegensatz zum ersten am Dienstag dadurch ausgezeichnet, dass die musikalischen Beiträge qualitativ sehr viel besser waren. Aber jetzt scheint es wirklich hart auf hart zu kommen. Die Slowenen dachten sich „Hey, jetzt machen wir mal was ganz verrücktes!“ und mischten eine Volksmusik-Trachtengruppe mit einem fürchterlichen Altrockertrio. Die beiden Musikstile werden dann irgendwie ineinander gewürfelt und es klingt so, als wäre man gerade im Stau auf dem Brenner und könne einen Radiosender nicht so richtig empfangen, weil ein anderer dazwischen funkt.

Zum Schluß gibt es sogar ein kurzes E-Gitarre vs Akkordeon Solo:

Ich muss mir gerade die Zielgruppe dieser Musikmutation vorstellen: „Na, hättest de jetzt nicht gedacht, dass ich auch so rockige Sachen wie du höre, wa?!“

Mit der Startnummer 12: Irland
Niamh Kavanagh  – „It’s for you“

Ganz ruhig und bedacht, mit nur einer einzigen (beim Eurovision Song Contest bereits erfolgreichen) Sängerin geht es zu und man bekommt anfangs noch ein bisschen Angst, dass die Slowenen noch einmal auf die Bühne hüpfen und richtig abhotten.

Eine solide Ballade mit Flöte, wie man sie sonst eigentlich nur als Titeltrack diverser Katastrophenfilme inklusive Liebesgeschichte kennt.

Mit der Startnummer 13: Bulgarien
Miroslav Kostadinov  – „Angel Si Ti“

Endlich Euro Dance! Aber Miro weiß schon Bescheid:

Jetzt wissen wir zumindest schon einmal, wohin sich der 90er Euro Dance hin verzogen hat – nach Bulgarien! (Wenn er nicht gerade in der Schweiz Urlaub macht)

Mit der Startnummer 14: Zypern
Jon Liligreen and The Islanders  – „Life looks better in Spring“

Man muss schon sagen, die Songtitel haben es heute wirklich in sich. Auch Zypern schickt in diesem Jahr einen James Blunt, verstärkt durch einen Background-Chor,  ins Rennen.  Kann gut sein, dass wenn man nach dem Begriff „nett“ googlet, dieser Herr hier eines der ersten Suchergebnisse ist:

Jetzt wünsche ich mir doch ein wenig die Slowenen zurück. Und eine deftige Brotzeit! Was macht eigentlich das Känguru?

Mit der Startnummer 15: Kroatien
Lako je sve  – „Feminnem“

Für den kroatischen Beitrag hat man eine osteuropäische Version von Destinys Child zusammen gestellt, die zwar manchmal kurz neben dem richtigen Ton liegen, dafür aber eine erstaunlich glaubwürdige Mischung diverser zeitgenössischer US-Pop-Nummern abliefern. (Auch aufgrund der extrem kurzen Röcke, die immer wieder einen Einblick auf die Unterwäsche gewähren)

Der Auftritt wird übrigens etwas sympathischer dadurch, dass zum Schluss keine großen Explosionen zerfliegen, stattdessen kommen 2 Tänzerinnen auf die Bühne, die mit der Hand Glitzerkonfetti in die Luft werfen.

Mit der Startnummer 16: Georgien
Sofia Nizharadze  – „Shine“

Um ehrlich zu sein, ich komme langsam nicht mehr mit. Das ist jetzt glaube ich die 37. Diva, die an diesem Abend davon singt, dass entweder bald alles besser wird oder aber bereits jetzt schon alles eigentlich ganz okay ist, man muss nur genau hinschauen.

Aber  singen kann sie wirklich gut.

Mit der Startnummer 17: Türkei
manGA  – „We could be the same“

Der letzte Act des Abends kommt aus der Türkei. Eine durchaus auch in Europa schon bekannte Band. Immerhin gewannen die im vergangenen Jahr einen MTV European Music Award als beste europäische Band. Da darf man sich scheinbar dann auch mal musikalisch ein wenig bei den Editors bedienen. Also nur kurz am Anfang, dann wird daraus Linkin Park. Aber das machen die durchaus gut.

Als Bonus haben manGa zum Finale des Songs einen tanzenden Robocop auf der Bühne, welcher an sich selbst herum flext und ordentlich Funken macht wohoooo!

Da der Robocop eine Frau ist, muss sich das metallische Wesen natürlich noch ausziehen. Und wo man sich eh schon hier und da bedient hat, kann man das bei der Choreographie dann ja auch einfach. Man schaute sich einfach ein wenig bei einer gewissen Lady Gaga ab. Die ist in Europa aber noch nicht sonderlich bekannt, deshalb fällt das hier auch gar nicht so sehr auf:

Damit ist auch das zweite Halbfinale am Ende aller 17 Auftritte angekommen und man muss schon sagen, dass klare qualitative Unterschieden zum ersten Semifinale am Dienstag zu sehen oder viel mehr zu hören waren. Während da nahezu  alle Auftritte zumindest ansatzweise albern waren, gab es hier wirklich eine Reihe an soliden Songs.

Während noch ein wenig Zeit zum abstimmen bleibt, werden einige unterhaltsame Beiträge der Vergangenheit gezeigt. Der portugiesische Beitrag aus dem Jahre 1981 könnte durchaus auch der Eurovision Song Contest Beitrag des Jahres 2010 von Berlin Mitte sein:

Aber genug mit dem zeitverschwendenden Rumgeplänkel, hier die Finalteilnehmer aus dem zweiten Halbfinale:

Ich bin entsetzt! Schweden ist nicht dabei! (Dabei sind die doch zumindest ein bisschen östlich gelegen?) Pah! Was sollen die denn jetzt mit den 15.000 Knicklichtern fürs Finale machen? Aber nur nicht ärgern jetzt. Der Fokus liegt nun schließlich voll und ganz auf dem Finale, weshalb ich schnurstracks zurück aus dem Funkhaus nach Oslo zu unseren beiden Showhasen gebe.

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22 Antworten zu “Leuchtstäbe und Kirmes”

  1. Thomas L sagt:

    Ich finde Herm die perfekte Ergänzung zu den Berichten von Stefan und Lukas. Ein Bienchen ins Muttiheft des Heimatkorrespondenten :o)

  2. Wolkenfels sagt:

    100% zustimmung – der zweite Abend war besser als der erste.
    Den israelischen Schmachtfetzen fand ich allerdings unzumutbar und hätte viel lieber die abgedrehten Lithauer im Finale gehabt.
    Dafür gab es den erstsen Türkischen Eurovisionsbeitrag, den ich freiwillig nochmal hören würde.
    Ansonsten ist immer wieder erschreckend, wie wenig Kreativität es zu den Grand Prixs schafft. Gibt es eigentlich eine sinnvolle Erklärung, warum das Ereignis diese beknackte Namensänderung vollzogen hat? Markenstreit mit der Formel Eins?

  3. pirata sagt:

    Also am Schrecklichsten find ich nicht die Teilnehmer, sondern die semiprofessionelle Moderation des NDR und die mit dem Charme einer Regierungsbehörde der 70er Jahre eingestreuten TV-Clips.
    Und eine Frage hätte ich da noch an die Kollegen vor Ort: Wird eigentlich in Oslo über das Lena und Stefan Raab Bashing eines Herrn Siegel diskutiert?
    http://sz-magazin.sueddeutsche...../33838/2/1

  4. tov sagt:

    @Wolkenfels: Der ESC hieß schon 1960 Eurovision Song Contest. Es ist also keine „beknackte Namensänderung“ der neueren Zeit.

  5. ich bin traurig, dass bulgarien ausgeschieden ist. in seiner leicht scheißen, aber unglaublich bizarren Robert-Miles-Für-Kleine-Königstiger-äh-Haftigkeit hätte Miro absolut dareingehört und war mein Favorit auf den Gesamtsieg. Jetzt ist es Frankreich.

  6. Ewald sagt:

    Kann mich Thomas L nur anschließen: Tolles Blog, tolle Beiträge!

    Mal so nebenbei: Ist da nicht ein Rechtschreibfehler in der Überschrift?

  7. dent42 sagt:

    Also von den obigen Teilnehmern würde ich ja mal Aserbaidschan, Georgien und Kroatien vorne sehen, die liegen ja auch geographisch günstig, die Türkei ist eigentlich auch immer gut dabei.

    Gibts nu heute Abend ein Liveblog hier, ich rechne ja fest damit…. und wenn nicht, hat jemand eine empfehlenswerte Alternative

  8. ca-fi sagt:

    Und wie oft ist die Ukraine angetreten? Wirklich zweimal? 😉

  9. Lars sagt:

    Bezüglich den Leuchtstäben gibt es im „Technik-Blog“ des ESCs auch einen kleinen Eintrag: http://www.m-m-pr.com/index.ph.....210-may-26
    SPECIAL EUROVISION OFFER!!!
    FOR SALE:
    23 000 GLOWSTICKS!!!!

  10. Malte sagt:

    Ist es nicht ein bisschen unfair, dass die Ukraine mit gleich zwei Startplätzen (8 & 13) vertreten ist? 😉

  11. zoey sagt:

    erst jetzt wird mir klar, dass die beiden halbfinale eminent wichtig sind.
    der typ aus serbien ist bereits in den usa wahrgenommen worden.
    er wird als niedlich androgyn eingeordnet. also eklatante nachteile für die fest gesetzten, die erst im finale das erste mal der weltöffentlichkeit präsentiert werden. ob da alle rechtzeitig erkennen, dass lena auf eine total gute art speziell und wirklich super authentisch ist?

  12. twelvo sagt:

    Holland? Mist!

  13. Ich scheine der Einzige zu sein, der die slowenische Rock- und Folklore-Nummer klasse fand – schade, dass die nicht ins Finale gekommen sind…

  14. Ben sagt:

    Das am Anfang bei den Türken ist aber eher Muse als Editors. Man vergleiche „Undisclosed Desires“ http://www.youtube.com/watch?v=kSCpbmqNpmQ und „We could be the same“ http://www.youtube.com/watch?v=Pdw27j_usP0

  15. sven sagt:

    Halt, hier noch eine Stimme für die bekloppten Slowenen. Ich fand diese Mischung herrlich albern, die hätten wirklich weiterkommen sollen.

  16. Sven sagt:

    @lars digges LOL

    ansonsten „starke“ popsongs beim 2ten semi. unabhängig von meinem persönlichen musikgeschmack find ich gerade safura ziemlich eingängig und ohrwurmverdächtig. mein sieg tip.

    ansonsten, wenn man sich mal nen halben tag mit dem esc beschäftigt stellt man sich wirklich die frage (wie der techniker im interview), eine der größten, dick-finanziertesten (hi @ gez) veranstaltungen auf der erdkugel und wirklich gute sachen wo der song, der text, der künstler, eben das gesamtpaket passt, kann man sich an einer hand abzählen. die „lenamania“ überschattet dieses jahr eigentlich nur, was für eine farce diese veranstaltung schon immer war.

  17. hehes sagt:

    ich bin immernoch enttäuscht das niederlande nich im finale ist 🙁 ich krieg das lied seit tagen nich ausm kopf XD

  18. hehes sagt:

    @sven:“Halt, hier noch eine Stimme für die bekloppten Slowenen. Ich fand diese Mischung herrlich albern, die hätten wirklich weiterkommen sollen.“

    jopp .die frau hatte auch ne tolle stimme. 🙂

  19. hehes sagt:

    @Fernsehkritiker:“Ich scheine der Einzige zu sein, der die slowenische Rock- und Folklore-Nummer klasse fand – schade, dass die nicht ins Finale gekommen sind…“

    ne,ich fand die auch gut. holland und slowenien warn in dem halbfinale meine favoriten. 😉

  20. […] Vermutung ist: sehr knapp, den schlecht war das Lied nicht oder die Begeisterung auch anderorten recht […]

  21. Baumi sagt:

    Schöne Analyse, aber eines geht ja wohl gar nicht: Das Gitarrengedudel der Dänen stammt ursprünglich aus „Every breath you take“, nicht aus „I’ll be missing you“ – das Lied war nur Puff Daddys/P. Diddys/Howdy Doodys Schnellschuss, um aus dem Tod von Notorious B.I.G. Aufmerksamkeitskapital zu schlagen.

  22. […] duslog.tv wird, wie im vergangenen Jahr (Teil 1, Teil 2), der Herm die Show in seiner unnachahmlichen Art […]

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